Konzept

WIR SETZEN AUF VIELFALT IN DER ENTWICKLUNG

Eltern wünschen sich für ihre Kinder immer nur das Beste

Das gilt auch und insbesondere für deren Entwicklung. Gerade in einer sich ständig verändernden Welt taucht im Rahmen der Kindererziehung immer wieder eine zentrale Frage auf:

Was ist erforderlich, damit sich mein Kind selbstbewusst und glücklich entwickelt?
Wir haben dazu eine klare Auffassung: Unserer Überzeugung nach kommt es auf folgende Aspekte an:

    • Geborgenheit und Zugehörigkeit fühlen
    • Zeit mit Anderen und Zeit für sich selbst erleben
    • Gehört werden und gestalten können
    • Dinge selbst machen können und auch mal etwas falsch machen dürfen.
    • Kenntnisse und Fähigkeiten entwickeln, um die eigene Zukunft zu gestalten
    So vielfältig die Welt ist, so vielfältig sollten auch die Möglichkeiten sein, sich mit ihr auseinanderzusetzen. Bei Treetops denken wir deshalb Kindergartenpädagogik neu und ermöglichen unseren Kindern von Beginn an den Zugang zu allen Facetten der Welt.

    Mischwald oder Medienkompetenz? Für uns gibt es kein „Entweder-Oder“, denn wir halten den Umgang mit der Natur für ebenso wichtig wie einen achtsamen Aufbau von Medienkompetenz.

    Der „Konzeptbaum“ von Treetops

    Immersion – Sprachen als Schlüssel zur Welt

    Bei Treetops lernen die Kindergartenkinder ganz beiläufig eine Zweitsprache (Englisch). Wir wenden das weltweit erfolgreichste und am gründlichsten erforschte Sprachlernverfahren an, das sogenannte „Immersionsprinzip“. In Sprachwissenschaft und Erziehung wird es auch mit „Sprachbad“ übersetzt. Es geht also um das „Eintauchen“ in eine neue Sprache. Dies gelingt, indem unsere Kinder ganz unterschiedliche Kommunikationssituationen in der Zweitsprache erleben.

    Das Immersionskonzept wird bei Treetops jeweils von Muttersprachler*innen umgesetzt. Durch die Einbettung einer Zweitsprache in den Kindergartenalltag ermöglicht die Immersion eine kindgerechte Entfaltung der Sprachlernfähigkeit. Das erleichtert dem Kind den Zugang zu anderen Kulturen und Sprachen erheblich. Das Erlernen der Zweitsprache funktioniert ähnlich wie das der Muttersprache: Durch Zuhören und Beobachten, mithilfe von Mimik und Gestik oder auch durch kommentierte Handlungen.

    Wichtig zu wissen: Die Entwicklung der Muttersprache wird durch das Immersionsprinzip in keiner Weise beeinträchtigt. Ganz im Gegenteil, die Kinder erhalten ein intensiviertes Gefühl für den Umgang mit Sprache. Hier orientieren wir uns an neuesten Erkenntnissen der internationalen Forschung. Ihnen zufolge läuft das Erlernen der zweiten oder auch dritten Fremdsprache ebenso intuitiv ab, wie das Erlernen der Muttersprache. Daneben werden die Kinder für den Umgang mit anderen Kulturen sensibilisiert.

    Dieses „Geschenk“ möchten wir allen Kindern bei Treetops machen. Denn wir gehen davon aus, dass die Fähigkeit zu lebenslangem Sprachenlernen eine grundlegende Kompetenz für moderne Individuen ist und bleibt.

    Ko-Konstruktion – In der Gemeinschaft Aufgaben lösen

    Ein wesentlicher Eckpfeiler des Treetops-Konzepts ist der Gedanke der Ko-Konstruktion. Damit ist das Lernen durch Zusammenarbeit gemeint. In der Kooperation und damit verbundenen Kommunikation zwischen allen Beteiligten sehen wir einen Schlüssel zu hoher Bildungsqualität.

    Wir verstehen Lernen vor allem als sozialen Interaktionsprozess, der sich zwischen Kindern und Erwachsenen, aber auch zwischen Eltern und Fachkräften vollzieht. Dabei lernen die Kindergartenkinder, wie man untereinander und mit Erwachsenen in einer Lerngemeinschaft ein Verständnis für Prozesse und Zusammenhänge entwickelt, diskutiert, verhandelt und letztlich Aufgaben oder Probleme löst.

    Der methodisch-didaktische Ansatz der Ko-Konstruktion lässt beste Bildungsergebnisse erwarten. Der Ansatz verfolgt das Ziel, gemeinsam mit den Anderen Wissen aufzubauen, neue Ideen zu erarbeiten, andere Perspektiven einzunehmen sowie Problemlösungsfähigkeiten zu entwickeln. Bei Treetops legen wir großen Wert darauf, Bildungsprozesse dialogisch zu organisieren. Deshalb betten wir in den Kindergartenalltag Projekte ein, die mit den Kindern zusammen ko-konstruktiv umgesetzt werden.

    Projektarbeit – Lebensnahes Lernen durch Erfahrungen

    Kinder stellen viele Fragen. Wir Erwachsenen wiederum stehen in der Verantwortung, ihnen zu ermöglichen, diese Fragen auch sich selbst zu beantworten. Bei Treetops setzen wir deshalb auf projektbasiertes Lernen – eine Pädagogikvariante mit dynamischem Ansatz, welcher sich mit dem aktiven und forschenden Lernen beschäftigt.

    Projektbasiertes Lernen erfolgt bei Treetops sowohl in der Einrichtung als auch im Freien in der Natur. Es integriert Wissen und Handeln. Dabei lernen die Kinder und wenden an, was sie wissen, um authentische Probleme zu lösen. Der Fokus liegt auf der Entwicklung von Werten wie Antrieb, Leidenschaft, Kreativität, Einfühlungsvermögen und Belastbarkeit. Sie alle werden durch Erfahrung aktiviert.

    Projektbasiertes Lernen ist bei Treetops auf der Grundlage einer offenen Frage oder Herausforderung organisiert. Im Rahmen eines solchen Projekts entsteht bei den Kindern das Bedürfnis, sich Wissen anzueignen. Sie lernen und erschaffen etwas Neues. Insofern stimulieren die Projekte ihre Neugier, gleichzeitig aber auch das kritische Denken, die Problemlösungskompetenz, die Fähigkeit zur Zusammenarbeit und verschiedene Formen der Kommunikation.

    MINT – Durch forschendes Lernen Zusammenhänge verstehen

    Wir leben in Zeiten enormer gesellschaftlicher Veränderungen, deren Ursachen in der zunehmenden Digitalisierung, der Entwicklung des Weltklimas oder dem Umgang mit natürlichen Ressourcen begründet liegt. Ziel der sogenannten MINT-Bildung für nachhaltige Entwicklung ist es, dass unsere Kinder wichtige Zusammenhänge erkennen und verstehen lernen, um sich den Herausforderungen in einer immer komplexer werdenden Welt besser stellen zu können.

    Die Abkürzung MINT steht für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Eine spielerische Auseinandersetzung mit Fragen, welche diese Wissensgebiete berühren, fördert die Neugier, Lern- und Denkfreude von Kindern. Bei Treetops steht für den MINT-Bereich ein Intensivraum mit Werkbänken, Experimentierkästen, Tafeln und Tablets bereit. Hier wird gemeinsam geforscht, sprich: beobachtet, reflektiert und das Wissen über Zusammenhänge vertieft.

    Frühe MINT-Bildung fördert nachweislich wichtige Zukunftskompetenzen. Sie soll naturwissenschaftlich-technische Alltagszusammenhänge für die Kinder erfahr- und begreifbar machen. Gleichzeitig soll diese Form der Bildung Kindern ermöglichen, nachhaltig und verantwortungsvoll zu handeln.

    Wichtig: Beim Entdecken und Forschen geht es nicht darum, die einzige richtige Antwort zu finden. Vielmehr sollen die Mädchen und Jungen Fähigkeiten entwickeln, welche ihr kreatives, erfinderisches und kritisches Denken fördern und die dabei helfen, Lösungen für Probleme zu finden, Verantwortung zu übernehmen und möglichst souverän mit Spannungen und Dilemmata umzugehen. Frühe, kindgerechte MINT-Bildung leistet einen wichtigen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung wichtiger Zukunftskompetenzen, wie sie die OECD fordert.

    Naturbezogene Pädagogik –
    Für selbstbewusstes und verantwortungsvolles Handeln

    Im Verlauf der letzten Jahrzehnte wurde der Bewegungsradius von Kindern immer weiter eingeschränkt. Heute machen Kinder immer weniger Natur- oder andere Primärerfahrungen. Die Folge liegt auf der Hand: Kinder nehmen die sie umgebende Wirklichkeit als undurchschaubar wahr und handeln deshalb weniger selbstbestimmt.

    Naturerfahrungen stärken die Widerstandsfähigkeit von Kindern gegenüber den unterschiedlichsten Einflüssen. Bei Treetops vermitteln wir deshalb Wissen über die Natur und über ökologische Zusammenhänge mithilfe von praktischen Erfahrungen. Dabei legen wir großen Wert auf das Beobachten und Deuten von Naturphänomenen sowie auf das Verstehen von wissenschaftlichen Zusammenhängen. Unsere Kindergartenkinder werden selbst aktiv und machen erste Erfahrungen mit unterschiedlichen Stoffen, Materialien und Pflanzen. So lernen sie deren Beschaffenheit, Eigenschaften und spezifische Erscheinungsbilder näher kennen.

    Uns geht es dabei weniger um die Vermittlung von naturwissenschaftlichen Inhalten, als vielmehr um eine kindgerechte Auseinandersetzung mit Naturphänomenen. Kinder werden durch das Handeln in der Natur befähigt, eigene Stärken zu entdecken und den eigenen Wert immer wieder neu zu erkennen.

    Respektvoller Umgang – Soziale Kompetenz auf allen Ebenen

    Ein respektvoller, freundlicher Umgang mit anderen Kindern ist enorm bedeutsam für die positive Entwicklung eines Menschen. Wir vermitteln unseren Kindergartenkindern deshalb zentrale Werte unseres Kulturraums, damit sie sich in der Gesellschaft zurechtzufinden und kommende Lebensaufgaben bestmöglich meistern können.

    Unser Konzept des respektvollen Umgangs setzt auf pädagogische Aktivitäten sowie eine feste Struktur im Tagesablauf und regt die Kinder dazu an, sich selbst, andere Menschen und die Umwelt wertzuschätzen. Ein respektvoller Umgang miteinander fördert zudem die Entwicklung der Intelligenz – und zwar sowohl der kognitiven wie auch der emotionalen und sozialen Intelligenz.

    Selbstverständlich pflegen wir diese Form des Umgangs auch selbst – nicht nur gegenüber unseren Kindern, sondern auch gegenüber den Eltern und der restlichen Umwelt.

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